Jüdische Schweiz

50 Objekte erzählen Geschichte

Jüdisches Museum der Schweiz (Hg.)
Caspar Battegay, Naomi Lubrich
2018, 232 Seiten, 50 farbige Abbildungen,
gebunden, 17 x 24 cm, Deutsch/Englisch
Christoph Merian Verlag
ISBN 978-3-85616-847-6

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Juden sind die ältes­te kul­tu­rel­le Min­der­heit im Gebiet der heu­ti­gen Schweiz mit einer Geschich­te, die bis in die Anti­ke zurück­geht. Jüdin­nen und Juden wur­den in der Schweiz abwech­selnd will­kom­men geheis­sen und ver­folgt, umwor­ben und schi­ka­niert, eman­zi­piert und regu­liert. Fünf­zig Objek­te, mehr­heit­lich aus der Samm­lung des Jüdi­schen Muse­ums, erzäh­len vom Umgang zwi­schen Juden und Nicht­ju­den von der Römer­zeit bis in die Gegen­wart. Was erzäh­len uns win­zi­ge Wür­fel, ein Tee­ge­schirr, Stu­den­ten-Bier­sei­del, eine Tora-Rol­le, die Kip­pot mit Fuss­ball-Motiv oder auch unschein­ba­re Gegen­stän­de über die Geschich­te der Juden? Anhand der Objekt­ge­schich­ten erge­ben sich kon­trast­rei­che Ein­bli­cke in die Schwei­zer Geschich­te aus der Per­spek­ti­ve ihrer meist­dis­ku­tier­ten Minderheit.

Über die Autoren:

Cas­par Bat­te­gay (*1978) ist Lite­ra­tur und Kul­tur­wis­sen­schaft­ler. Er habi­li­tier­te sich 2017 mit einer Arbeit über deutsch­jü­di­sche uto­pi­sche Lite­ra­tur und publi­zier­te u. a. das Buch Juden­tum und Pop­kul­tur. Ein Essay (2012).

Nao­mi Lub­rich (*1976) ist Direk­to­rin des Jüdi­schen Muse­ums der Schweiz. Sie ist Kunst­his­to­ri­ke­rin, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin und Autorin.

«Es ist ein eigent­li­ches puz­zle­ar­ti­ges Geschich­ten­buch über die jüdi­sche Schweiz, die seit der Anti­ke exis­tiert und den Jüdin­nen und Juden manch­mal wohl, manch­mal nicht so wohl­ge­sinnt gewe­sen ist. Ein äus­serst lesens­wer­tes Buch.»
(Domi­nik Heitz, Bas­ler Zei­tung, 19.04.2018)

Jüdisches Museum der Schweiz (Hg.)
Caspar Battegay, Naomi Lubrich
2018, 232 Seiten, 50 farbige Abbildungen,
gebunden, 17 x 24 cm, Deutsch/Englisch
Christoph Merian Verlag
ISBN 978-3-85616-847-6