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Das tägliche Leben |
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Auch der Alltag der Juden steht im Zeichen religiöser Bräuche, die anhand von Objekten veranschaulicht werden.
Zu den religiösen Pflichten im Judentum gehören die täglichen Gebete, die in der Synagoge oder zu Hause gesprochen werden. Zum Morgengebet an Werktagen wickeln die jüdischen Männer die Tefillin (Gebetsriemen) um den Kopf und um den linken Arm. Die Tefillin bestehen aus zwei kleinen schwarzen Kapseln, in denen mit hebräischen Bibelzitaten beschriebene Pergamentröllchen liegen, die an langen Lederriemen befestigt sind. Werkzeug für TefillinprägungMatrizen aus Holz und Metall sind mit einem drei- oder vierarmigen «Schin»(hebräischer Buchstabe) versehen und dienen der Prägung der ledernen Tefillinkapseln. Der Buchstabe steht symbolisch für «Schaddai» (Allmächtiger). Die Matrizen (1/2) stammen aus Basel um 1900. TefillinbeutelÜblicherweise werden die Gebetsriemen in individuell bestickten Beuteln aufbewahrt. Der Tefillinbeutel (3) zeigt ein Nelkenmotiv und lässt sich um 1900 datieren. |
1 | Matritzenschachtel 2 | Matritzen 3 | Tefillinbeutel |



