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Ausstellungen 2014 – 2015

Kunstverein Binningen

Bis zum 20. Juli 2014

1001 Amulett. Schutz und Magie - Glaube oder Aberglaube?

1001 Amulettes. Protection et magie - foi ou superstition

-> Kurzfilm zur Ausstellung

Das Bedürfnis nach Schutz, Glück und Wohlbefinden prägt religiöse und säkulare Gesellschaften von der Antike bis heute. Ein Gegenstand mit magischer Kraft – ein Amulett, ein Talisman, ein Glücksbringer – soll den Menschen vor Unheil bewahren.

Religion, Mystik, Glaube und Aberglaube liegen oft nah bei einander. Der Glaube an die Kraft von Amuletten ist weit verbreitet. Amulette sind zeitlos und schaffen eine Verbindung zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen.

Das Jüdische Museum der Schweiz zeigt die erfolgreiche Ausstellung altägyptischer und orientalischer Skarabäen und Amulette des Bibel+Orient Museums, Fribourg. Sie wird ergänzt mit jüdischen Schutzamuletten für Mutter und Kind, das Haus, gegen Krankheit, Gefahr und den Bösen Blick sowie durch seltene kabbalistische Texte. Die Objekte des 18. bis 21. Jahrhunderts stammen aus der Schweiz, dem Elsass und Süddeutschland, aber auch aus Nordafrika und dem Nahen Osten. Die Ausstellung präsentiert Amulette im interkulturellen Kontext.

Der reich bebilderte Katalog informiert über Amulette vom alten Orient bis in die europäische Gegenwart. Begleitveranstaltungen mit Führungen, Vorträgen, Workshops und Einführungen für Lehrpersonen vermitteln eine vielfältige Kultur und ein kaum bekanntes Brauchtum.

Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung
siehe Führungen

Einführungen für Unterrichtende aller Schulstufen
Die Veranstaltung kann für die Einführung in das
Judentum, den interkulturellen, konfessionellen und den
Geschichtsunterricht genutzt werden.
siehe Führungen

-> Sonderausstellungsflyer
   
 

1. September 2013

JMS-Vereinsausflug

In diesem Jahr sind wir in St. Gallen und Hohenems zu Gast. In beiden Städten erwartet uns ein abwechslungsreiches und spannendes Programm – wir besuchen die St. Galler Synagoge, unterschiedliche religiöse Häuser und ihre Ausstellungen.

Programm
07:30 Uhr Besammlung: Picassoplatz Basel (beim Kunstmuseum)

09:45 Uhr Besichtigung der Synagoge St. Gallen /
Besammlung: Teilnehmer ab St. Gallen

11:00 Uhr Führung durch die aktuelle Sonderausstellung der Stiftsbibliothek St. Gallen

12:15 Uhr Mittagessen im Restaurant Drahtseilbahn in St.Gallen

14:30 Uhr Führung durch das Jüdische Viertel und das Jüdische Museum Hohenems

ca. 19:30 Uhr Ankunft in Basel

Kosten:
110.- CHF/Mitglied Verein JMS
160.- CHF/Nichtmitglied
Werden Sie mit einem Jahresbeitrag von 40.- CHF Einzelmitglied im Verein des JMS

Bitte melden Sie sich bis zum 12. August 2013 an.
Anmeldung
   
 

29. September 2013, 11-17 Uhr

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur

11:00-17:00 Uhr Tag der Offenen Tür

13:00 Synagogenführung (IGB, Leimenstrasse 24, 4051 Basel)

14:00 Von Blumen und Blüten und wilden Tieren. Gezähmte und gestaltete Natur im Jüdischen Museum der Schweiz. Führung

15:00 Die magische Sprache jüdischer Amulette, Vortrag von Prof. Dr. Andreas Kilcher

16:00 Eine Raum- und Zeitreise durch die jüdische Musik, Konzert mit Flòra Polnauer (Duett)

-> Schweizer Programm
   
 

Montag, 18. Juni 2012, 18:15 Uhr

Jahresversammlung
Verein für das Jüdische Museum der Schweiz

Im Cercle: Schützengraben 16, Basel

Programm:
- Mitgliederversammlung
- Vortrag von Frau Prof. Dr. Birgitt Borkopp-Restle
(Abteilung Geschichte der textilen Künste des Instituts für Kunstgeschichte, Universität Bern): Für Salon und Kultraum - Kostbare Seidenstoffe in profanem und sakralem Gebrauch
   
 

Mittwoch, 21. März 2012, 19:00 Uhr

Podiumsgespräch
Wie wachsen jüdische Jugendliche auf?

Bar und Bat Mizwa am Übergang zwischen Integration und Abgrenzung

Es diskutieren:
Prof. Dr. Alfred Bodenheimer, Zentrum für Jüdische Studien der Universität Basel
Lic. phil. Eva Pruschy, Bildungsbeauftragte des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds, Zürich
Pfarrer Nico Rubeli, Leiter Christlich-jüdische Projekte, Basel
Moderation: Daniel Eisner, Redaktor und Moderator DRS 4 News, Schweizer Radio DRS

Ort: Jüdisches Museum der Schweiz, Kornhausgasse 8, 4051 Basel
Zeit: 19:00 – ca. 20.30 Uhr
   
 

4. September 2011 - 15. Februar 2013

! Wegen grossen Erfolgs verlängert !

Am Übergang - Bar und Bat Mizwa
Wie werden jüdische Kinder und Jugendliche erwachsen?

Zum Leben gehören Übergänge. Religionen und Gesellschaften markieren diese durch Übergangsrituale wie Firmung und Konfirmation sowie spezielle Feiern und Gottesdienste zum Abschluss der obligatorischen Schulzeit. Das Judentum begeht den Übergang von der Kindheit zur Erwachsenenwelt mit einem grossen Fest: Bar Mizwa und Bat Mizwa.

Der Begriff heisst übersetzt „Sohn des Gebots“ und „Tochter des Gebots“. Es bedeutet, dass nach jüdischem Religionsgesetz Knaben mit 13, Mädchen bereits mit 12 Jahren mündig werden. Sie gelten als erwachsen und sind nun verpflichtet, die vielen Gebote und Verbote, die das Judentum prägen, zu befolgen. Die Jugendlichen sind: Bar Mizwa und Bat Mizwa.

Die Sonderausstellung im Jüdischen Museum der Schweiz stellt dieses Ereignis in den Mittelpunkt. Gezeigt wird nicht nur ein historischer Überblick, sondern auch der Wandel der Rolle von Mann und Frau. Im Zentrum steht das heutige Brauchtum der Juden in der Schweiz. Und natürlich dürfen die Jugendlichen selber nicht fehlen! In der Ausstellung kommen mittels multimedialer Technik die „HauptdarstellerInnen“ zu Wort: sie erzählen von ihren Gedanken, Wünschen und Zukunftsplänen vor und nach ihrer Bar Mizwa oder Bat Mizwa, dem Fest, das gleichzeitig Höhepunkt und Abschluss einer jüdischen Kindheit ist.

Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung
siehe Führungen

Einführungen für Unterrichtende aller Schulstufen
Die Veranstaltung kann für die Einführung in das
Judentum, den interkulturellen, konfessionellen und den
Geschichtsunterricht genutzt werden.
siehe Führungen

Sonderausstellungsflyer
   

Ab 21. Januar 2011

Von Neumond zu Vollmond

Der neue Ausstellungszyklus im Jüdischen Museum der Schweiz

Die neue Wechselausstellungsreihe « Von Neumond zu Vollmond » rückt ausgewählte Objekte aus der Sammlung des Jüdischen Museums der Schweiz ins Licht.

Eröffnet wird die neue Reihe « Von Neumond zu Vollmond » mit dem Thema « Zeit und Kalender ». Der jüdische Kalender, ein gemischter Sonnen-Mond-Kalender, wird anschaulich erklärt und ergänzt durch das spielerische Element eines Kalenderrads, auf dem der weltliche dem jüdischen Kalender gegenüber gestellt wird. Die kleine Schau zeigt zudem Taschenkalender vom 17. Jh. bis zum aktuellen Gemeinde-Luach der Israelitischen Gemeinde Basel.

Ab April wird eine Vitrine Pessach gewidmet.
Pessach ist Frühlings- und Wallfahrtsfest. Es erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei. Das achttägige Fest der ungesäuerten Brote beginnt am Vorabend mit einer feierlichen Mahlzeit im Familien- und Freundeskreis. Eine spezielle Ordnung, hebräisch Seder, bestimmt seit der Spätantike den rituellen Ablauf mit symbolischen Speisen. Als Leitfaden dient die Haggada (hebr. Erzählung). Haggadot (Pl.) mit Kommentaren zum biblischen Geschehen, Liedern und oft prächtigen Illustrationen gibt es seit dem Mittelalter. Viele Texte sind in die Landessprache übersetzt und weisen Gebrauchspuren, inklusive Speiseflecken auf. Mittelpunkt der kleinen Sonderschau sind die in Basel gedruckten Haggadot aus der Museumssammlung.

Als Neuigkeit präsentiert das Jüdische Museum der Schweiz ebenfalls abwechselnd seine jüngsten Neuerwerbungen. Den Anfang macht der prachtvolle Toraschmuck aus Wangen a. Bodensee, der in der jüdischen Gemeinde von Kreuzlingen verwendet wurde und nach der Aufhebung des Gottesdienstraumes ins Jüdische Museum der Schweiz, Basel, kam.

Für das Jahr 2011 sind mehrere kleine Serien geplant.
Lassen Sie sich überraschen.

Öffentliche Abendführungen durch die Wechselausstellung:

Jeweils am Dienstag, 18:00-18:30 Uhr

2. August 2011

Ohne Anmeldung. Eintritt frei!
Programm unter Veranstaltungen
   

Freitag 21. Januar 2011

Museumsnacht 2011

Am Freitag, 21. Januar 2011, von 18 bis 2 Uhr beantworten über dreissig Museen und acht Kulturinstitutionen aus der Region Basel spannende Fragen. Sie tun dies in Form von Ausstellungen, Kurzführungen, Lesungen, Konzerten, Workshops, Spielen und Geschichten.

Auch das Jüdische Museum der Schweiz ist wieder mit von der Partie!

*Im Mittelpunkt der Museumsnacht 2011 stehen im JMS die fünf Sinne.*

Schauen Sie sich eine der besten Judaica-Sammlungen an. Hören Sie zu bei literarischen und musikalischen Programmpunkten. Lassen Sie sich in die Welt des Riechens und des Fühlens entführen und geniessen Sie koschere Spezialitäten am Buffet!

Programm des JMS:

18:30 Uhr Lesung: Prosa und Lyrik
Eine junge Autorin liest

19:30 Uhr Führung: Hier riech doch mal!
Kurzführung zu Gewürzdosen

20:00 Uhr Konzert: Jüdische und jazzige Rhythmen aus Ost und West, mit Überraschungsgast

20:30 Uhr Lesung: Prosa und Lyrik
Eine junge Autorin liest

21:00 Uhr Konzert: Jüdische und jazzige Rhythmen aus Ost und West, mit Überraschungsgast

21:30 Uhr Führung: Bitte nicht anfassen!
Kurzführung zu Torazeigern

22:00 Konzert: Jüdische und jazzige Rhythmen aus Ost und West, mit Überraschungsgast

22:30 Uhr Lesung: Prosa und Lyrik
Eine junge Autorin liest

23:00 Uhr Konzert: Jüdische und jazzige Rhythmen aus Ost und West, mit Überraschungsgast

23:30 Uhr Führung: Hier, riech doch mal!
Kurzführung zu Gewürzdosen

00:00 Uhr Konzert: Jüdische und jazzige Rhythmen aus Ost und West, mit Überraschungsgast

00:30 Uhr Führung: Bitte nicht anfassen!
Kurzführung zu Torazeigern

01:30 Uhr Führung: Hier, riech doch mal!
Kurzführung zu Gewürzdosen

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Informationen: Museumsnacht Basel
   
 

ab 21. April 2010

HERZLichen Glückwunsch!
Sonderausstellung zum 150. Geburtstag von Theodor Herzl


Am 2. Mai 2010 wäre Theodor Herzl 150 Jahre alt geworden.

Grund genug, anlässlich dieses Jubiläums seine Bedeutung für den Zionismus und die Gründung des Staates Israels hinzuweisen.

Im Mittelpunkt der kleinen Ausstellung stehen neben der auf einem Balkon des Hotels Drei König aufgenommenen berühmten Portraitaufnahme Herzls weitere Objekte aus dem Museumsinventar, die einen Einblick in den Zionismus und die in Basel stattgefundenen Zionistenkongresse bieten.

Programm unter Veranstaltungen
 
 

ab 5. September 2010

- und Hanna und Sara -
Die Installation von Renée Levi im Museumshof


Die Basler Künstlerin Renée Levi, bekannt für ihre grossformatige, oft farbintensive Malerei und ihre In situ-Installationen, wurde im Hinblick auf den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur 2010 vom Jüdischen Museum der Schweiz eingeladen, eine Installation einzurichten. Mit der Arbeit von Renée Levi wird im Jüdischen Museum erstmals seit dessen Anfängen 1966 zeitgenössische Kunst ausgestellt.

Die Künstlerin zu ‚und Hanna und Sara‘
„Glücklich, wer einen Grabstein hat. Mein Ansatz für die Installation sind die Fragmente der Grabsteine von Hanna und Sara im Hof des Museums. Die Grabsteine sind zwei Jüdinnen gewidmet, die schon hier am Oberrhein lebten, bevor die erste Brücke über den Fluss gebaut wurde. Sie sind Zeugen von Gestern, von Vorgestern und Zuschauer von Heute. Mich interessiert aber nicht primär ihre Geschichte, vielmehr ihr Geheimnis.

Als malende Künstlerin will ich meine Bilder zwischen die Steine setzen. Ich habe 3 Bilder auf mit Baumwolle bezogene Holzrahmen gemalt, so dass die Bilder die Steine fassen, so dass Stein und Bild eine Einheit, ein neues Ganzes werden. Im Gegensatz zu Stein ist Baumwolle nicht wasser- und wetterfest. Sie ist ein weniger widerstandsfähiges Medium. Die Bilder wollen Oberfläche sein. Die Steine verweisen in die Tiefe der Geschichte – meine Bilder sind, was sie zeigen. Sie sind gegenwärtig.

Mein Malen macht Zeit sichtbar. Dieser nonverbale Akt des Sichtbarmachens ist mir nah und eigen. Schön wäre es zu behaupten, dass dies mit meinem Jüdischsein zu tun hat. Vermutlich ist es aber ebenso sehr ein Essay einer ursprünglich Fremdsprachigen, um sich der hiesigen Umstände und der eigenen Wirklichkeit zu vergewissern.“

Renée Levi, 2. September 2010
 
 

So, 5. September 2010, 11-17 Uhr

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2010

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4. September 2011, 11-17 Uhr

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur

Tag der Offenen Tür und Sonderprogramm

10:30 Israelitischer Friedhof Theodor Herzl-Strasse 90, 4055 Basel
Wohin gehen wir? Führung mit Anna Rabin

13:30 Am Übergang – Bar Bat Mizwa. Wie werden jüdische Jugendliche erwachsen?
Führung mit Gaby Knoch-Mund
Paralleles Kinderprogramm

14:45 Konzert mit dem Belenusquartett. Orpheus-Preisträgerinnen 2011:
Seraina Pfenninger und Anne Battegay (Violine), Esther Fritzsche (Viola), Seraphina Rufer (Violoncello)

16:00 Synagoge der Israelitischen Gemeinde Basel
Leimenstrasse 24, 4051 Basel
Führung mit Sivan Ratzabi

-> Schweizer Programm
   

15.03.2009-31.12.2010

Merkwürdig. Objekte, die aus der Reihe tanzen

Die Sonderausstellung nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Kuriositäten:
In jedem Museum lassen sich Objekte finden, die Staunen erregen, für Verwunderung sorgen und Fragen aufwerfen.
Präsentiert werden Objekte aus dem Alltagsleben, dem Kult und der Geschichte, die sich in Material, Form, Verwendungszweck, ihrer Kuriosität, wegen ihrer Umwandlung oder als Fälschung vom üblichen Ausstellungsgut unterscheiden.
Der Fokus ist auf das einzelne Objekt gerichtet, dessen origineller Charakter hervorgehoben wird.
 
 

2. September 2012, 11:00-18:30 Uhr

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur
Tag der Offenen Tür - Ganztägiges Sonderprogramm

13:30 Synagoge der Israelitischen Gemeinde Basel IGB
Leimenstrasse 24, 4051 Basel
Führung mit Sivan Ratzabi

14:30 Ernst und Humor im Jüdischen Museum, Führung durch das Jüdische Museum der Schweiz

15:30 Humor als Lebenselixier, Vortrag von Prof. Dr. Desanka Schwara

16:30 Worldmusic – Konzert mit dem Modus Quartet
Antonello Messina (Akkordeon), Lorenz Beyeler (Bass), Wege Wüthrich (Saxophon/Klarinette)
und Omri Hason (Perkussion/Hang)

-> zum Schweizer Programm
   
 

2. September 2007 - 31. Dezember 2008

Endingen - Lengnau.
Auf den Spuren der jüdischen Landgemeinden im Aargau


Die neue, von einer Wegleitung begleiteten Sonderausstellung geht der Geschichte und dem Alltagsleben in den jüdischen Landgemeinden Endingen und Lengnau im aargauischen Surbtal nach. Die so genannten Judendörfer gehörten zu den wenigen Gemeinden in der alten Eidgenossenschaft, in denen Juden sich niederlassen konnten.

Farbenfrohe Textilien und traditionelles Kultgerät aus den Synagogen sowie Gegenstände für den häuslichen Gebrauch veranschaulichen die jüdischen Sitten und das einfache Leben auf dem Lande. Einige Objekte zeugen von den typischen Berufen der Surbtaler Juden, die vor allem im Vieh-, Tuch- und Kleinwarenhandel und in der Liegenschaftsvermittlung tätig waren.

Lange Zeit lebte die jüdische Bevölkerung hier als „Schutzjuden“ oder niedergelassene Fremde. Die Obrigkeit gewährte ihnen mit Schutzbriefen ab 1696 Aufenthalt immer nur auf Zeit. Berufliche Einschränkungen und besondere Steuern waren ihnen auferlegt, wie dies der einzig erhaltene Schutz- und Schirmbrief aus dem Jahre 1776 bezeugt.

Nach dem Einmarsch der französischen Truppen im Jahr 1798 in die alte Eidgenossenschaft konnte sich die Schweiz den neuen Menschenrechten nicht länger verschliessen. Zahlreiche parlamentarische Debatten entbrannten in der Folge um die geforderte Gleichstellung. Jüdische Persönlichkeiten wie der Endinger Lehrer Markus Dreifuss engagierten sich leidenschaftlich in diesem Freiheitskampf.

Die verschiedenen Judengesetzgebungen im Kanton Aargau brachten zunächst nur punktuelle Verbesserung oder waren gar rückschrittlich. Erst aufgrund des Gleichstellungsartikels von 1866 sicherte das Aargauer Gesetz den Juden vollumgängliche Rechte und Niederlassungsfreiheit zu. Die Religionsfreheit folgte 1874 in der revidierten Bundesverfassung.

Die jüdischen Surbaler Gemeinden regelten ihre inneren Angelegenheiten bis 1824 weitgehend selbständig, was ein Protokollbuch für die Jahre 1804-24 belegt. Die Beziehung zur Obrigkeit unterstand immer besonderen Gesetzen. Für den Gemeindeunterhalt mussten sie selbst aufkommen, insbesondere für Synagoge, Schule und Armenpflege. Die Gleichstellung mit den übrigen Aarauer Gemeinden erfolgte erst 1879.
 

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Blick in die Ausstellung
 

3. September 2006 bis 31. August 2007

Ins Licht gerückt
Sammlungszugänge der letzten zehn Jahre

Sonderausstellung unterstützt von iguide/ear-guides
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Blick in die Ausstellung
 

4. September 2005 bis 30. März 2006

Truhe auf Wanderschaft
Eine jüdische Familiengeschichte aus Frankfurt und Basel

Sonderausstellung mit Begleitheft
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17. Juni 2004 bis 30. Januar 2005

Anne Frank und Basel
Eine Familiengeschichte über Grenzen

Sonderausstellung mit Katalog
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