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Ausstellungen 2010 2011
So, 5. September 2010, 11-17 Uhr
Europäischer Tag der Jüdischen Kultur
Tag der Offenen Tür
Installation von Renée Levi im Museumshof für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur
Renée Levi, geboren in Istanbul, lebt seit 1964 in der Schweiz. Die Künstlerin ist bekannt für ihre grossformatige, oft frabintensive Malerei und ihre In situ-Installationen.
10:30 Israelitischer Friedhof, Theodor Herzl-Strasse 90, 4055 Basel
Kannen, Kronen und gebrochene Rosen: Führung mit Anna Rabin
13:30 Die Kunst des Heiratens, Jüdische Hochzeitsverträge: Kurzführung im Jüdischen Museum der Schweiz mit Dr. Gaby Knoch-Mund
14:15 Synagogale Musik von Louis Lewandowski. Kommentiertes A cappella Konzert mit dem Mismorquartett
15:15 Gespräch mit der Künstlerin Renée Levi (Basel) über ihre Installation
16:15 Synagoge der Israelitischen Gemeinde Basel IGB
Leimenstrasse 24, 4051 Basel
Führung mit Sivan Ratzabi
-> Schweizer Programm
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7. September 2008
Europäischer Tag der Jüdischen Kultur
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2. September 2007 - 31. Dezember 2008
Endingen - Lengnau.
Auf den Spuren der jüdischen Landgemeinden im Aargau
Die neue, von einer Wegleitung begleiteten Sonderausstellung geht der Geschichte und dem Alltagsleben in den jüdischen Landgemeinden Endingen und Lengnau im aargauischen Surbtal nach. Die so genannten Judendörfer gehörten zu den wenigen Gemeinden in der alten Eidgenossenschaft, in denen Juden sich niederlassen konnten.
Farbenfrohe Textilien und traditionelles Kultgerät aus den Synagogen sowie Gegenstände für den häuslichen Gebrauch veranschaulichen die jüdischen Sitten und das einfache Leben auf dem Lande. Einige Objekte zeugen von den typischen Berufen der Surbtaler Juden, die vor allem im Vieh-, Tuch- und Kleinwarenhandel und in der Liegenschaftsvermittlung tätig waren.
Lange Zeit lebte die jüdische Bevölkerung hier als „Schutzjuden“ oder niedergelassene Fremde. Die Obrigkeit gewährte ihnen mit Schutzbriefen ab 1696 Aufenthalt immer nur auf Zeit. Berufliche Einschränkungen und besondere Steuern waren ihnen auferlegt, wie dies der einzig erhaltene Schutz- und Schirmbrief aus dem Jahre 1776 bezeugt.
Nach dem Einmarsch der französischen Truppen im Jahr 1798 in die alte Eidgenossenschaft konnte sich die Schweiz den neuen Menschenrechten nicht länger verschliessen. Zahlreiche parlamentarische Debatten entbrannten in der Folge um die geforderte Gleichstellung. Jüdische Persönlichkeiten wie der Endinger Lehrer Markus Dreifuss engagierten sich leidenschaftlich in diesem Freiheitskampf.
Die verschiedenen Judengesetzgebungen im Kanton Aargau brachten zunächst nur punktuelle Verbesserung oder waren gar rückschrittlich. Erst aufgrund des Gleichstellungsartikels von 1866 sicherte das Aargauer Gesetz den Juden vollumgängliche Rechte und Niederlassungsfreiheit zu. Die Religionsfreheit folgte 1874 in der revidierten Bundesverfassung.
Die jüdischen Surbaler Gemeinden regelten ihre inneren Angelegenheiten bis 1824 weitgehend selbständig, was ein Protokollbuch für die Jahre 1804-24 belegt. Die Beziehung zur Obrigkeit unterstand immer besonderen Gesetzen. Für den Gemeindeunterhalt mussten sie selbst aufkommen, insbesondere für Synagoge, Schule und Armenpflege. Die Gleichstellung mit den übrigen Aarauer Gemeinden erfolgte erst 1879.
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Blick in die Ausstellung
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3. September 2006 bis 31. August 2007
Ins Licht gerückt
Sammlungszugänge der letzten zehn Jahre
Sonderausstellung unterstützt von iguide/ear-guides
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Blick in die Ausstellung
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4. September 2005 bis 30. März 2006
Truhe auf Wanderschaft
Eine jüdische Familiengeschichte aus Frankfurt und Basel
Sonderausstellung mit Begleitheft
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17. Juni 2004 bis 30. Januar 2005
Anne Frank und Basel
Eine Familiengeschichte über Grenzen
Sonderausstellung mit Katalog
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